5 Einleitungen für eine Taufrede

Nach der Geburt ist die Taufe eines Kindes meist die erste große Feierlichkeit in seinem Leben. Die Taufe ist ein Sakrament, das den Täufling in die Kirchengemeinde aufnimmt und symbolisiert Glaube, Vertrauen und Geborgenheit. Es werden Taufpaten benannt, die das Kind auf seinem Weg begleiten, Verantwortung übernehmen und die Eltern bei der Erziehung unterstützen.

Taufreden werden in aller Regel von den Taufpaten oder den Großeltern, nur in sehr seltenen Fällen von den Eltern selbst gehalten. Natürlich kommt es auch bei einer Taufrede darauf an, dass diese persönlich, sympathisch und vor allem nicht zu lang ist. Da der Täufling meist noch zu klein ist, um sie zu verstehen, beinhaltet die Taufrede in der Regel neben dem Versprechen, das Kind auf seinem Leben zu begleiten, Glückwunsche und Ratschläge für die Eltern. Hier einige mögliche Einleitungen:

1.) Als Taufspruch habt Ihr xxx gewählt. Zu diesem Spruch habe ich mir Gedanken gemacht und möchte sie Euch mit auf den Weg geben.

 

2.) Euer Kind, mein Patenkind ist auf den Namen xxx getauft. xxx bedeutet …

 

3.) Ein Zitat von Goethe besagt”Zwei Dinge sollten Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.” Ich wünsche Euch und xxx, dass…

 

4.) Mit der Wahl zum Taufpaten habt Ihr mir eine besondere Verantwortung zuteil werden lassen und mir eine Aufgabe übertragen, die mich mit viel Stolz und großer Freude erfüllt. Ich möchte mich Psalm 121,7 anschließen, der lautet: “Der Herr behüte dich vor allem Übel; er behüte deine Seele.“

 

5.) Gerade bei jungen Eltern kann die Taufrede gerne auch jung und moderner gestaltet werden, etwa in gereimter Form oder durch ein humorvolles Zitat. Als Beispiel sei hier die erste Strophe von einem Gedicht von Kurt Tucholsky genannt, die sich gut für den Einstieg eignet:  “Alle stehn um dich herum: Fotograf und Mutti und ein Kasten, schwarz und stumm, Felix, Tante Putti… Sie wackeln mit dem Schlüsselbund, fröhlich quietscht ein Gummihund. „Baby, lach mal!“ ruft Mama. „Guck“, ruft Tante, „eiala!“ Aber du, mein kleiner Mann, siehst dir die Gesellschaft an… Na, und dann – was meinste? Weinste.

Bei Kindern braucht man ein Gläschen voll Weisheit, ein Fass voll Klugheit und ein Meer voll Geduld. Franz von Sales