Warum Festtagsreden maximal 1 bis 2 Minuten dauern sollten

Die unterschiedlichsten Feste, werden mit einer Rede begonnen, mit einer Rede gefüllt und mit einer Rede beendet. Gründe dafür kann es sicher viele geben. Bei einer Feier zum 100 jährigen Jubiläum in einem paläonthologischen Institut, wird man sicher fast schon davon ausgehen, dass es auch fachbezogene Vorträge geben wird.

Sicher ist die Lehre vom leben in vergangenen Erdzeitaltern nicht jedermanns Sache aber es kann auch eine spannende Sache sein. Frei nach dem Motto: Eine Rede ist nur, so spannend wie sie erzählt wird. Das ist auch eine Grundforderung, in der freien Redekunst. Meistens geht es aber um private Feste, bei denen ein paar Worte gesagt werden. Hier stehen dann eben die Gastgeber, der Anlass und die Gäste als „Rahmenbedingung“ einem Redner gegenüber.

In der Form, hat man es auf so einer Feier also meistens mit einer Tischrede zu tun. Allerdings werden auch kleine „Reden“ gehalten, um die Gäste eines Festes zu verabschieden. Hier ist auch ein gewisses „Fingerspitzengefühl“ gefragt. Mit einer kurzen „Ansage“ wie etwa: „Liebe Gäste! Wenn es am schönsten ist, sollte man gehen. Ich danke für Ihren Besuch…!“ kann man sich durchaus von seinen „Freunden“ auf einem Gartenfest verabschieden.

FesttagsredenHat die Feier aber auch noch einen würdigeren Hintergrund, wird man leider nicht drum herum kommen, das ganze etwas „sanfter“ zu formulieren. Bei einem Jubiläum zum Beispiel, sollte man dann auch noch zum Abschluss, den „Grund“ der Feier kurz ansprechen. „… deinen 100ten Geburtstag, haben wir heute gefeiert und hoffen, dass du noch weitere 100 Jahre lebst…“

Grundsätzlich gilt, dass so eine Abschlussrede, nicht länger als 1 – 2 Minuten dauern sollte. Denn nach einer Feier, hat kaum noch jemand die „Nerven“ einem 30minütigen Vortrag zuzuhören. Außerdem möchte sicher kein Redner erleben, dass die Gäste, nach seiner Rede aus dem Raum stürmen, wie Schulkinder nach einer Algebrastunde.

Ein Leben ohne Feste ist wie ein langer Weg ohne Gasthäuser. Demokrit (470-380), griech. Philosoph