Rede für die Mutter zum Muttertag

Eine Rede für eine Mutter, wird man sicher meistens nur am Muttertag zu hören bekommen. Obwohl sich diese jährliche Feier, erst Anfang des 20ten Jh. etabliert hat, so ist sie doch in unserem Kulturkreis zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden.

 

 

Eine Mutter, die ihr Kind ordentlich erzieht, leistet an einem einzigen Tag mehr für ihr Volk als so mancher Politiker in seiner gesamten Amtszeit.

Werner Braun (1951 – 2006)

Es ist wieder Muttertag!

Der Tag der Frauen, die Ihr Leben lang für Ihre Kinder kämpfen. Es sind nicht nur die großen Aktivistinnen, die gegen Kriegseinsätze sind oder diejenigen die sich in jeder Lage, schützend vor Ihr Kind stellen. Der Alltag ist die eigentliche Herausforderung, die eigentliche Begegnung und die Liebe der Mutter, die ein Kind zu spüren bekommt.

Ob es nun das liebevoll gepackte Schulbrot ist, die gewaschene Wäsche im Schrank oder ein Gespräch. Mütter nehmen sich die Zeit, die man als Kind kaum noch wahrnimmt. Die gepackte Tasche zum Sport, nimmt die noch jemand wahr? Das Essen zu Mittag, ist das denn wirklich einfach so da? Grund gäbe es sich täglich zu bedanken und doch denken wir viel zu selten daran.

Ja, deshalb gibt es einmal im Jahr diesen Tag. Mit Pralinen und Blumen, versuchen wir die Arbeit und Mühe eines Jahres zu vergüten. Aber für die Arbeit in einem ganzen Jahr, ist das ist sicher niemals genug. Deshalb kann dieser Tag, zu Ehren der Mutter, nur ein Hinweis für alle Kinder der Welt sein.

Mit wacherem Blick durchs Leben zu gehen und auch die Arbeit der Mütter mit ernsteren Augen zu sehen. Die Mühe der Mütter doch höher zu schätzen und nicht nur so achtlos durchs Leben zu hetzen. Nicht nur der Aufruf in einem Kalender, sondern der Alltag bringt uns die Gründe, viel öfter mit einem Strauß Blumen einer Mutter ein herzliches „Danke“ zu sagen.