Warum eine gute Rede für den Verein gelernt sein will

Eine gute Rede zu halten, will durchaus gelernt sein. Allerdings ist das gerade in unserer Zeit doch immer schwieriger so etwas wirklich zu lernen. Im Gegensatz zu den alten Römern und Griechen, gibt es keine öffentlichen Arenen auf denen man tagtäglich das „verbale Streitgespräch“ trainiert hat.

Aber ob nun Cäsar, Aristoteles oder Martin Luther King, sie waren wie alle erfolgreichen Redner überzeugt von dem was sie sagten. Was leider immer seltener wird, sind diese kleinen Vereine, die wie kleine Sport- oder Schachvereine das „richtige Reden“ trainiert und studiert haben. Immer weniger Menschen befassen sich noch wirklich mit dieser Kunst. Es ist wirklich nicht so, dass man sich nur als „Politiker“ oder „Freak“ mit der richtigen Form einer Rede befassen muss.

Selbst wenn man noch an die „unbeliebten“ Reden von Feiern und Ballveranstaltungen denkt, hat man noch lange nicht alle Möglichkeiten bzw. Anlässe aufgelistet bei denen eine Rede gehalten werden kann.

Vereine fördern die Bestrebungen ihrer Mitglieder und stören die der anderen.

Robert Musil (1880-1942)

Rede für den VereinVorstandsreden für Mitgliederversammlungen, Reden bei Aktionärsversammlungen oder einfach ein Vortrag zu einem wissenschaftlichen Thema, können durchaus als Rede gewertet werden. Wie wichtig den Menschen eine gute Rede war, hat man bis weit in das 20. Jahrhundert hinein bemerkt.

Denn bis in die 70er und 80er Jahre, hätte nie ein Redner freiwillig zugegeben, dass er/sie sich eine Rede von einem Ghostwriter hat vorbereiten lassen. Man hat einfach erwartet, dass Menschen die in der Öffentlichkeit auftreten, auch in der Lage sind gute Reden zu halten. Das dies aber sicher nicht mehr für die heutigen Verhältnisse gilt, sieht man spätestens daran, das es mittlerweile als ganz normale „Dienstleistung“ gilt, wenn ein Autor oder Journalist ein als Ghostwriter arbeitet.

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Dabei kann man auch relativ gut verdienen.
Schreibt man zum Beispiel eine Rede für einen Manager, so bekommen Ghostwriter doch schon für eine einzige Rede mehrere hundert Euro.