Halte diese Reihenfolge bei Reden und Sprüchen ein

Wer zu seiner Begabung eine Rede zu halten auch noch etwas lyrisches Talent hat, kann auch gerne Versuchen, seine Rede als „Gedicht“ zusammen zu stellen. Ob als Sestine, Fünfzeiler oder Terzine, eine Rede kann man auch als lyrischen Spruch verfassen.

Natürlich gibt es noch viele andere Rhytmen mit denen man beim Verfassen einer Spruch Rede arbeiten kann. Allerdings braucht man dazu auch einiges an Wissen über die stilistischen Mittel der Sprache. Besonders für private Feiern und „Reden“ mit denen man einen Geburtstag, eine Pensionierung oder ein Jubiläum, kann man so eine Rede gut gebrauchen. Das hat nicht nur den Vorteil, dass es sicht gut anhört.

Ein Spruch oder ein Gedicht ist oft wesentlich kürzer als eine „normale“ Rede und das ist vor allem bei feierlichen Anlässen sehr beliebt. Frei nach dem Motto: In der kürze liegt die Würze.

Man soll schweigen oder Dinge sagen, die noch besser sind als das Schweigen.

Pythagoras (576-496)

Das ein Dreizeiler mal nicht Ausreicht um alles zu sagen, was man sagen möchte ist klar. Aber es spricht ja auch nichts dagegen mehrere „Strophen“ zu schreiben, damit man alles Notwendige unterbringen kann. Auch bei einer SpruchRede ist es sehr wichtig auf die genaue Wortwahl zu achten.

Nicht alles was sich reimt, kommt im gesamten Kontext auch gut an. Um zu einer Bestimmten Person oder einem Ereignis, eine Spruchrede vorzubereiten, kann man sich etwa an diese Reihenfolge halten:

1) Mögliche Themen für einzelne Strophen aussuchen.

 

2) Themen sortieren.

 

3) Reihenfolge festlegen.

 

4) Strophenform festlegen (Terzine, Fünfzeiler etc.)
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5) Formulieren

 

Zum Formulieren, wird man wohl die meiste Zeit brauchen. Denn dabei muss man nicht nur auf die „technischen Feinheiten“ eines Reimes achten, sondern auch darauf, dass man den Aussagen auch den richtigen Ton trifft. Sicher lässt sich nicht vermeiden, dass man bei einer SpruchRede sofort merkt, dass es kein spontaner Beitrag ist. Aber in diesem Fall ist das auch nicht weiter tragisch oder sogar gewollt.